Bunt und gesund präsentierte sich das diesjährige Schulfest der Hieberschule im wahrsten Sinne des Wortes. Von Schulleiterin Claudia Leber in der Eröffnungsrede angekündigt, sollte die Vielfalt der Gemeinschaftsschule mit ihrer großen Heterogenität und den unterschiedlich kulturellen Besonderheiten im Vordergrund stehen. An ihrer Seite begrüßte Pfarrer Klein die Schulgemeinde, indem er einen Bilderrahmen zeigte, der Rahmen für den Einzelnen sei und gleichzeitig ein Zeichen für andere, diesen zu achten und zu respektieren.  Schüler aus verschiedenen Nationen begrüßten die Gäste und nannten ihre Gründe, warum sie gerne in die Hieberschule gehen. Auch der Schulleiter der Förderschule Dominik Feige sprach Grußworte und freute sich auf ein friedliches Fest. Nach diesem Auftakt in der vollbesetzten Turnhalle konnte man den Rundgang zu den kreativen Angeboten beginnen, die von selbstgemachten Pinnwänden über Nana-Figuren zu künstlerischen Krepppapierblumen führten.

Die kulinarische Seite wurde von Seiten der Eltern unter Vorsitz der Elternbeiräte Frau Doßmann und Herr Özdogan reichlich angeboten. Leckere frische Salate, Fruchtspieße, aber auch die „Schulfestwurst“ auf Deutsch und in türkischer Variante konnte man genießen. Die Grundschule zauberte noch selbsthergestellten Eistee und Gemüsechips. Für die gesunde Bewegung war auch gesorgt: ein Spielparcours der Schulsozialarbeit und eine Fahrradrallye erfreuten die Schulkinder. Zwei Theateraufführungen in der Grundschule und der Sekundarstufe zeigten, dass diese Tradition der Hieberschule die Spielfreude und  die dem Leitbild der Schule entsprechende ganzheitliche Erziehung nachhaltig fördert. Konrektorin Frau Bigos-Zink präsentierte mit den kleinen Zweitklässlern das Stück “Das kleine Ich bin ich“, und das Team um Frau Ilg hat mit der groß angelegten Theaterproduktion „Momo“ nach der Buchvorlage von Michael Ende in den Bereichen Kreativität, Spielfreude und Kulisse Maßstäbe gesetzt. Man darf sich schon auf die Fortsetzung der Theaterarbeit freuen!

Alles in allem ein überaus gelungenes Fest, das die Schulgemeinschaft der Hieber-und der Filseckschule unterstützt von engagierten Eltern und Lehrerinnen und Lehrer auf die Beine stellte.

Bild Nana    Bild Blume

 


Die neuen Fünftklässler wurden vergangenen Montag von der Schulgemeinschaft der Uhinger Gemeinschaftsschule herzlich empfangen. Mit Lied und Hiphop-Einlage der Klasse 6b und den Grußworten der Schulsozialarbeit und der Vorstellung der Schulsekretärin Frau Gatterer konnten die zahlreich erschienenen Familien hören, was es mit dem Neuen nun an der Gemeinschaftsschule auf sich hat. Schulleiterin Claudia Leber erzählte eine Geschichte von Fröschen, die überzeugt waren, dass Frösche auf keinen Turm klettern können, bzw. die Sicherheit und die mangelnde Vorbereitung es nicht erlaubten. Ein Frosch, der doch die Turmspitze erklomm, hob sich von der Masse seiner zögernden Artgenossen hervor und wurde dadurch zum Vorbild. „Mit einem Ziel vor Augen kann man viel schaffen“ meinte Frau Leber weiterhin und wünschte den neuen Schülern einen guten Start. Mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Lehnhuss und Frau Beck bezogen die „Fröschlinge“ ihre Klassenzimmer und salutierten anschließend ihrerseits im Schulhof mit roten und gelben Luftballons, die als Gruß in den Uhinger Himmel stiegen.

 Einschulung 1    Einschulung 2

 


Im Rahmen der Projektwoche konnte das Theaterprojekt „Momo“ mit der Klasse 4 vom Haldenberg unter Leitung Frau Maurer und der Theater-AG der Schule unter der Leitung von Frau Ilg und Frau Wiesenborn aufgeführt werden.

Momo, ein Mädchen, das im Süden Europas in den Ruinen eines Amphitheaters lebt, liebt ihre Freunde und genießt es mit ihnen Zeit zu verbringen und sich den schönen Dingen des Lebens, wie z.B. der Musik zu widmen. Doch eines Tages kommt Gefahr auf, die Ruhe in der Stadt wird empfindlich gestört: Die grauen Herren, die nur existieren können, da sie den Menschen Zeit stehlen und sie speichern, möchten nun auch Momo und ihren Freunden Zeit stehlen. Momo gelingt es mit Hilfe von Meister Hora und der Schildkröte Kassiopeia die Stundenblumen zu befreien, die den Menschen die Zeit zurückbringen.

Diesen Stoff setzten die Schülerinnen und Schüler mit beeindruckender Spielfreude um. Besonders zu nennen sind in den drei Hauptrollen die Fünftklässler Fabius Niemann, Alejandro Arndt und Bekir Dere, die über sich hinausgewachsen sind und eine brillante schauspielerische Leistung zeigten. Auch alle anderen Darsteller konnten mit ihrem Spiel die Zuschauer begeistern.

Momo 1

 


Schuljahr 16/17: „Heart for children“ heißt das Projekt, für das beim Sommerfest der Firma EWS gesammelt wurde. Die Firma ist Kooperationspartner der Hieberschule.

Am vergangenen Samstag beteiligten sich Schüler, Lehrer und Eltern der Hieberschule aktiv am Rahmenprogramm des Sponsorenlaufs der Firma EWS, welche diese Sportveranstaltung für ihr Charity Projekt „Heart for children“ organisierte. Die Schüler der Hieberschule zeigten, dass Elan und  Ausdauer in ihnen steckt und liefen sensationell viele Runden für das Kinderdorf in Uganda. Eine engagierte Gruppe von Schülern und Lehrern beteiligte sich an den Mitmachangeboten auf dem Firmengelände  und erklärten den Interessierten, wie man mit  dem vorgegebenen Werkzeug und den Maschinen ein Kugelfangspiel herstellt. Eine weitere Schülergruppe der Raichberg-Realschule Ebersbach bereitete eine Spielstraße für die kleinen Besuchern vor, bei welcher die Kinder ihre Geschicklichkeit beim Ringwerfen, Minigolfen, Torwandschießen und Mattensprung unter Beweis stellen konnten.

Die Eltern der Hieberschule organisierten ein leckeres und abwechslungsreiches Kuchenbuffett und konnten in den Räumlichkeiten der EWS den Läufern und Besuchern Kaffee ausschenken. 
Wir freuen uns sehr, dass wir einen Beitrag zum Erfolg von „Heart for children“ leisten konnten. 

EWS Spendenlauf 1    EWS Spendenlauf 3    EWS Spendenlauf 2

 


Schuljahr 16/17: Elf Kinder der Klasse 5b der Hieberschule zeigten in einer Aufführung am Kandelhock, was sie sich in den letzten Monaten in der Gewaltprävention Projekt Respekt erarbeitet haben. Nach der Begrüßung konzentrierten sich die Schüler bei den Qigong Übungen auf die eigenen Bewegungen. Unterstützt durch den Schrei, haben sie bei den Schlägen in die Luft ihre ganze Kraft gezeigt. Mit dem „Igel“ wurde den Zuschauern gezeigt, wie man ohne Verletzungen rückwärts umfallen kann. Bei den anschließenden Partnerübungen stellten die Schüler unter Beweis, dass sie beim Werfen und Klammern fair und respektvoll miteinander umgehen, und dabei dennoch das eigene „Gewinnen“ als Ziel vor Augen haben. Nach einem Spiel verabschiedeten sich die Kinder in gleicher Art und Weise wie bei dem Begrüßungsritual voneinander.

In der fünfjährigen Kooperation zwischen CVJM und Hieberschule wird immer wieder sichtbar wie wertvoll es ist, Kindern zu helfen, einen guten Umgang im Miteinander zu erlernen. Unserem Verein ist es ein großes Anliegen, junge Menschen genau darin zu unterstützen. Wir kommen unserem christlichen Auftrag nach, indem wir mit den Schülern an deren Zukunft bauen. Die Nachhaltigkeit des Projektes ist auch durch die Wertschätzung der Hieberschule gewährleistet. Bei jedem Schüler der dritten und fünften Klasse ist das Projekt Respekt über ein Schulhalbjahr lang mit einer Doppelstunde fest im Stundenplan verankert.
Vielen Dank an die Hieberschule und vor allem an die tollen Kinder, die eindrucksvoll gezeigt haben, was in ihnen steckt!

Kandelhock 1    Kandelhock 2