Alle Klassen der Hieberschule beleuchteten das Thema Nachhaltigkeit von ganz unterschiedlichen Perspektiven. Die Bedeutung des Waldes für uns Menschen, in vielerlei Hinsicht, versuchten die Schüler und Schülerinnen der Klassen 4b und 4c zu erarbeiten.

Hier sind einige interessante Fakten: Es kreucht und fleucht im Wald! Es gibt viele verschiedene Tierarten im Wald, u.a. 26 Arten von Asseln, 70 Schneckenarten, 5200 Insektenarten, aber auch große Wirbeltiere wie z.B. den Fuchs, den Marder, den Waschbär, den Dachs und das Wildschwein.

Die Last einer Eiche! Im Herbst wirft eine Eiche ungefähr 70.000 Eicheln und 250.000 Blätter ab.

Bäume spenden Leben! Eine ausgewachsene Buche produziert am Tag 7000 Liter Sauerstoff. Das ist die Menge an Luft, die 50 Erwachsene pro Tag benötigen.

Vor Beginn der Projekttage lernten die Schüler und Schülerinnen noch verschiedene Verhaltensregeln im Wald.

 1. Projekttag: Treffen mit dem Förster Herrn Steckroth, der allen Schülern die Bedeutung des Waldes erklärte und im anschließenden Waldspaziergang verschiedene Tierarten im „Unterholz“ versteckt hatte. Die Freude war groß, diese zu entdecken und Näheres über deren Leben und Verhalten im Wald zu erfahren.

2. Projekttag: Erstellen eines Waldbüchleins mit folgendem Inhalt:

  • Stockwerke des Waldes
  • Der Wald geht uns alle an
  • Was schadet dem Wald
  • Ein Baum ist mehr als nur ein Baum
  • Tiere des Waldes
  • Bedeutung des Waldes als Erholungsraum, als Wasserspeicher, als Holzlieferant, als Luftverbesserer, als Kühlaggregat, als Abgasreiniger, als Heimatraumfür viele heimische Tiere und Pflanzen.

 3. Projekttag: Suchen im Wald, lernen mit allen Sinnen. Die Aufgabe der Schüler und Schülerinnen war es in einem Eierkarton Dinge im Wald zu sammeln und diese in die entsprechenden Fächer zu legen z.B. ein schöner Stein, ein Schneckenhaus, Etwas das gut riecht, etwas Spitzes, usw. Außerdem mussten verschiedene Naturmaterialien zusammengetragen werden, wie z.B. Moos, Blätter, Eicheln und Rindenstücke, um daraus Waldgeister zu gestalten.

4. Projekttag: 

  • Herstellen einer Frottage, d.h. mit einem Wachsmalstift die Maserung einer Baumrinde auf ein Zeichenpapier durchreiben.
  • Bedrucken eines grünen T-Shirts mit Korken und Textilfarben.

 5. Projekttag: Gestalten der Ausstellung „Wald“ im Eingangsbereich der Grundschule. Gemeinsamer Besuch der ausgestellten Arbeiten zu den verschiedenen Themen. Zur Ausstellung waren ebenfalls die Eltern eingeladen, um sich ein Bild von der Vielfalt der Themen zur Nachhaltigkeit zu machen.

Wald Projekt1  Wald Projekt2


Unter dem Motto „Wir für unsere Welt“ konnten die Gemeinschaftsschüler der Sekundarstufe unter 14 qualitätsvollen Projekten in einer Projektwoche ihren Schwerpunkt wählen. Auf gleichem Niveau boten die Kollegien der Primarstufe ihre Klassenprojekte an: Ganzheitliche Waldpädagogik, Erleben des Elementes Wasser, Bedeutung von Plastik in der Umweltverschmutzung, Möglichkeiten des Recyclings, Wissenswertes zum Thema Bienen und Lieder zur bunten Vielfalt.

In der konzeptionellen Vorbereitung war das Kollegium von der Schulleiterin Claudia Leber in die Ziele der Lokalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung eingeführt worden; alle Kolleginnen und Kollegen befassten sich mit den 17 Zielen der Vereinten Nationen. Diese konnte man dann auch in der Sekundarstufe wiederfinden in den Projekten zur Müllvermeidung, zu verschiedenen Arten von Fitnesstraining, in einem die ganze Schule miteinbeziehenden Energiesparprojekt und im Umgang mit überschüssiger Nahrung in der Mensaküche.

Ganz besonders nahmen zwei Projekte die nachhaltigen Ziele in den Focus. „Ohne Insekten kein Leben“ zeigte auf, wie wichtig unsere Insekten für die Nahrungsgrundlage der Menschen sind und welche wertvollen Produkte sie uns bringen. So entstand Honig von Schulbienen, Propolis-Creme und Lippenbalsam aus Bienenwachs. Mit dem Bau eines großen Insektenhotels nahm man den Aufruf des Kultusministeriums auf, sich dem Insektenschutz anzunehmen. Auf dem Laufsteg der Modeschau in der Mensa konnten zahlreiche Besucher das Ergebnis der Gruppe „Faire Mode“ sehen: Schülermodelle präsentierten ihre selbstgenähten und umgestalteten Kleider aus „alten“ Textilien und das Motto „Pimp me up, Hieberschool“ wurde professionell umgesetzt. Last but not least konnte man Ausschnitte des neuen Musicals in der Turnhalle hören. Das Musiktheaterstück „Blauland“ führt eines der nachhaltigsten Unterrichtsprojekte an der Hieberschule weiter - die Musik-und Theaterarbeit.

Projekttage1  Projekttage2


 

 

Im Rahmen des diesjährigen Allgaier Schulpreises erhielt die Eisenbahn AG der Hieberschule die Möglichkeit, ihre Arbeit zu präsentieren. Es galt nun die unzähligen Häuschen, welche aus Bausätzen in mühevoller Feinarbeit zusammengefügt wurden, für diese einmalige Gelegenheit als Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Besucherschar vorzustellen. Auf den uns teilweise überlassenen Anlagenteilen wurden die Exponate mit Leuchtmittel versehen und fest darauf montiert, um sie für den Transport zur Firma Allgaier vorzubereiten. Die Hieberschul-AG hat ihr ‚Erkennungsmerkmal‘ mitgebracht - in diesem Fall handelt es sich um das Originalverkehrszeichen für den Bahnübergang (Andreaskreuz), das an diesem Abend als Stehtisch fungierte.

Abschließend bedanken wir uns bei allen Besuchern unserer kleinen Ausstellung.

Im Namen der AG Teilnehmer            

Rolf Höflinger

EisenbahnAG


Jede Mutter freut sich an diesem Tag über ein kleines Geschenk – besonders wenn es ein Selbstgemachtes ist. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4c brachten besondere „Blumen“ für diesen Tag mit nach Hause.

Auf einen mit Leinen bespannten Holzrahmen wurde zunächst für den Stängel eine lange Luftmaschenkette aus grünem oder rotem Garn gehäkelt. Danach folgten rechts und links je drei seitlich angebrachte, kürzere Luftmaschenketten. Zum Schluss wählten alle, je nach Geschmack, die für ihr Bild passenden Knöpfe aus und klebten diese auf.

Entstanden ist -wie man sieht- ein gelungenes Muttertagsgeschenk , das Freude bereitet hat.

Muttertag1


Am 19.04.2018 organisierten der Elternbeirat und die Gemeinschaftsschule Hieberschule aus Uhingen einen Elternabend zum Thema Medienerziehung. Herr Alexander Weller, Diplompädagoge und zertifizierter Referent des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, führte durch den Abend.

Herr Weller referierte über die Vorzüge sowie über die Gefahren des Kommunikationsmittels Smartphone und zudem erläuterte er dessen Möglichkeiten der Internetnutzung. Im Verlauf des Abends erhielten die Eltern konkrete Informationen zu Sicherheitseinstellungen von Betriebssystemen, „Klicksafe-Tipps“ für die Nutzung des World Wide Webs mit Grundschulkindern - z.B. kindgerechte Suchmaschinen - und Aufklärung über mögliche Anzeichen von Suchtgefahr.

Der Referent bezeichnete den Umgang mit den digitalen Medien als zukunftsweisend und betonte, dass die digitale Zusammenarbeit eine neue Kernkompetenz der heutigen Schülergeneration sei. Das Erlernen, Vertiefen und Verankern von digitalen Vorgängen habe für junge Menschen zentrale Bedeutung. Jedoch wies er auch darauf hin, dass eine medienpädagogische Begleitung der Eltern beim Erlernen von Kompetenzen unabdingbar sei.

Mit dem Ziel diese Lernprozesse zu unterstützen wird die Gemeinschaftsschule Hieberschule ihren medienpädagogischen Auftrag im nächsten Schuljahr erweitern und mit Referenten des Landesmedienzentrums Baden-Württembergs Workshops unter dem Motto „ 101 Schulen“ in unterschiedlichen Jahrgangsstufen anbieten.

Am Ende des Vortrags wurde in einer offenen Fragerunde alle noch aufgekommenen Fragen von Herrn Weller lösungsorientiert erörtert. Die Tatsache, dass neben der Elternschaft der Hieberschule auch Gäste anderer umliegender Schulen den Weg in diese Veranstaltung gefunden hatten, zeugte davon, dass viele Eltern Aufklärungsbedarf bei diesem aktuellen Thema haben.

Ein besonderes Dankeschön gilt den Schülern der 9. Klasse, die an diesem Abend für die Bewirtung gesorgt haben.

MedienFamilie